METALLDETEKTION


Der Metalldetektor gibt akustische Signale, wenn Metallteile sein künstlich aufgebautes Magnetfeld stören. In ruhigen Schwenkbewegungen wird er über das verdächtige Terrain geführt.

Kühler Kopf und ruhige Hand (1)

Wenn der Minenräumer in ein minenverdachtiges Terrain kommt, wird als erstes eine sichere Grundlinie markiert. Dann muss der Detektor auf die Bodenverhältnisse kalibriert werden. Je nach Feuchtigkeit oder Beschaffenheit des Erdreiches reagiert der empfindliche Sensor anders. Erst wenn die Batteriespannung geprüft und an Hand von Referenzmetallstückchen die Empfindlichkeit des Gerätes justiert ist, wird nun Stück für Stück das Gelände mit dem Detektor abgesucht. Eine anstrengende Arbeit, die höchste Konzentration erfordert. Ruhig und ohne jede Hast wird jeder Quadratdezimeter des Bodens "durchleuchtet". Ein guttrainierter Minenräumer hört an den unterschiedlichen akustischen Signalen seines Detektors, ob sich metallene Gegenstände unter dem Sensorring befinden. Jedes eindeutige Signal muss untersucht werden.
Dazu nimmt er die Minensuchnadel und gräbt vorsichtig - immer von der Seite und in flachem Winkel - den verdächtigen Metallgegenstand frei. In vielen Fällen ein ungefährliches Stück Metallschrott. Aber jedes harmlose Metallteilchen könnte auch der Zündmechanismus einer Mine sein. Man weiss nie...

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