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AKTIONS-TEILNEHMER 
Hier stellen wir in lockerer Reihenfolge Schulen/Klassen oder AGs vor, die sich an der Aktion "Schüler helfen Schülern in Afrika" beteiligen:


• Freie Waldorfschule Würzburg
• Irmgardis Gymnasium Köln
• Thomaeum Kempen
• Whitehaven School, Cumbria, UK
• The American School in Japan, Tokyo
 
Das altehrwürdige Gymnasium Thomaeum in Kempen am Niederrhein.


Das Dankschreiben des Gouverneurs der Provinz Kunene in Angola.

TOMBOLA FÜR KINDER IN AFRIKA

Die Schüler und Schülerinnen der fünften Klasse des Gymnasiums Thomaeum in Kempen am Niederrhein haben eine tolle Idee mit großem Elan umgesetzt.

Im Anschluß an ein Unterrichtsprojekt zum Thema "Kinder in aller Welt" wollten die Schüler etwas für ihre afrikanischen Altersgenossen tun. Sie hatten aber selber kein Geld für eine Spende. Gemeinsam mit ihrem Lehrer Herrn Minke, haben sie dann einen Plan entwickelt.

Vorbereitungen

Erst einmal sind alle Kinder in ihren Heimatorten in die Geschäfte gegangen und haben den Besitzern von ihrer Schülerhilfsaktion erzählt und sie gefragt, ob sie nicht etwas für eine Wohltätigkeits-Tombola zugunsten afrikanischer Kinder spenden könnten. Dabei haben sie einen Brief ihres Lehrers Herrn Minke vorgezeigt, der bestätigte, dass der Erlös der Aktion für notleidende Kinder in Afrika bestimmt ist. Alle so angesprochenen Geschäftsleute und Ladenbesitzer fanden die Idee der Schüler klasse und so kam eine erstaunliche Menge attraktiver Gewinne für die Tombola zusammen: Fußbälle, Bücher, CD-Player, Einkaufsgutscheine, und und und…

Der große Tag

Bei der nächsten großen Schulveranstaltung, als auch alle Eltern da waren, haben die Schüler dann eine Präsentation ihrer Hilfsaktion gezeigt - Niklas hatte dazu eigens eine InfoShow im Computer vorbereitet - und alle Tombola-Gewinne waren aufgebaut. Dann ging die Versteigerung los. Alle hatten einen Riesenspaß und am Ende waren über 300 Euro in der Spendenkasse.
Das Spendengeld der Schüler hat MgM weitervermittelt. Es wurde entschieden, damit das Waisenhaus in Ondjiva zu unterstützen. In Ondjiva in der Provinz Kunene befindet sich das MgM-Hauptquartier in Angola und die Minenräumer fahren fast jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit daran vorbei.


Unglaublich aber wahr!

Der Gouverneur von Kunene, Herr Mutinde, (er ist so etwas wie ein Mininsterpräsident in einem deutschen Bundesland!) hat die Schulklasse in Kempen während eines Deutschlandaufenthaltes besucht. Er war selber in Angola bei einer Mineneplosion schwer verletzt worden und hatte sich in Behandlung eines deutschen Krankenhauses begeben. Inzwischen geht es ihm wieder besser und er kann mit einer Fußprothese wieder ganz gut laufen,
Die Schüler waren ziemlich stolz, als sie am Ende eine Urkunde überreicht bekamen. Da steht es dann schwarz auf weiss:

Die Regierung der Provinz Kunene möchte mit diesem Schreiben den Empfang der Spende zu Gunsten des Waisenhauses von Ondjiva bestätigen und sich für diese von Kindern geleistete Geste der Freundschaft und Brüderlichkeit bedanken.
Die Kinder haben auf diese Weise die Freundschaft zwischen der angolanischen und der deutschen Jugend gestärkt - den Staatsmänner, Führungskräften und Wissenschaftlern von morgen.
Für all dies unseren herzlichsten Dank! Wir wünschen den Familien, der Schule und vor allem den Kindern Glück, Liebe und Erfolg und ein besonderes Dankeschön an die Lehrer, Eltern und die Schulverwaltung.
Mögen alle Kinder dieser Welt eine glückliche Zukunft haben!
Der Gouverneur
Pedro Mutinde


In der Zeitung hat's dann auch gestanden - sogar mit Bild- und alle die mitgemacht haben, hatten ein gutes Gefühl. So macht Helfen Spaß!  

Städtisches Gymnasium Thomaeum

Am Gymnasium 4 | D-47906 Kempen
Tel. 02152 4141 | Fax 02152 557362
www.thomaeum.de

Mitmachen? Mitmachen!

Wer an seiner Schule auch so eine -oder eine ähnliche - Aktion starten will, schreibt einfach an:

Wir helfen und schicken euch Unterlagen, Materialien, Filme, Fotos und alles was man sonst noch braucht. Das Thema ist spannend und Helfen macht Spaß!