AKTIONS-TEILNEHMER
|
Hier
stellen wir in lockerer Reihenfolge Schulen/Klassen oder AGs vor,
die sich an der Aktion "Schüler helfen Schülern in
Afrika" beteiligen:
|
 |
 |
| Nadja und Nora sind gut drauf. Sie führen
erfolgreich fort, was vor Jahren am Irmgardis Gymnasium in Köln
seinen Anfang nahm: Eine fantasiereiche MgM-BenefizShow lockt
Jahr für Jahr viele Zuschauer in die Kölner Schule.
|
 |
| Alles in allem kamen bis heute auf diese
Weise Spenden in Höhe des Anschaffungspreises eines Minenspürhundes
zusammen. Hut ab, tolle Idee! |
 |
|
Geehrt: die Schüler/innen und ihre
Direktorin Frau Ottersbach (2.v.l.)
|
 |
|
Einen echten Metalldetektor, wie ihn die
MgM-Minenräumer benutzen, wollten viele Schüler
unbedingt mal ausprobieren.
|
 |
|
Unter einer großen Landkarte waren
gespendete Münzen versteckt. Hier wird im Spiel deutlich,
wie nur wenige Minen auf Strassen und Wegen eine ganze Region
mit Krankenhäusern und Schulen unbewohnbar machen können.
Die von den Schülern gefundenen Minen/Münzen wanderten
dann in die große MgM-Spendendose.
|
 |
| Großes Lob und große Urkunde
für das Engagement der Kölner Schüle. Übrigens:
Die "Beste Band der Welt" hat eine Kiste CDs handsigniert
und für die Teilnehmer der "Schulwege"-Aktion
gespendet. Nadja hat eine der kostbaren Silberlinge für
die Schul-Disco entgegengenommen. |
|
|
BENEFIZ-SHOW FÜR
MINENRÄUMUNG
Die Schüler des Irmgardis-Gymnasiums
Köln helfen humanitären Minenräumprojekten
in Afrika.
Einmal im Jahr machen die Schüler eine große MgM-Wohltätigkeits-Show.
In einem extra Casting-Wettbewerb werden vorab Schüler
und -gruppen ausgewählt, die irgendwas besonders gut
drauf haben: Comedy-Sketche, Musik- und Tanzperformances werden
dann vor großem Publikum, d.h. allen Eltern, Freunden
und geladenen Gästen vorgeführt. Ein rauschendes
Fest. Alle bei der Gelegenheit für die humanitären
Minenräumprojekte eingesammelten Spenden und Eintrittsgelder
werden dann in einer Feierstunde an MgM überreicht. Jedesmal
eine tolle Aktion!
Bemerkenswert: die Schüler, die das
vor ein paar Jahren in Eigeninitiative losgetreten haben,
sind längst erwachsen und nicht mehr an der Schule. Die
gute Idee lebt immer weiter.
Wir danken Nadja , Nora und allen Beteiligten
und haben die Schule in Chiede, Südangola, von den Schülern
in Köln gegrüßt und von ihrer tollen Aktion
berichtet.
Eine aktuelle Fotoreportage über
die Schüler in Chiede, Angola, seht Ihr hier: Ihr täglicher
Schulweg führt durch ein Minenfeld!
Nadja und ihren Freund/innen ist es wichtig
zu sagen, dass sie die Aktion ja nicht machen, um die "Helden"
zu sein, sondern weil sie ihren Altersgenossen in Angola helfen
wollen.
Die Kölner Schüler hoffen, so andere Schülergruppen
in ganz Deutschland anstiften zu können, auch eine schuleigene
Aktion zu starten.
Der Lohn der guten Tat
Als Dankeschön besuchten MgM-Mitarbeiter die Schüler
im Rahmen einer Projektwoche. Die lokale Presse hatte Reporter
gesandt, die sich eifrig Notizen machten und die Gelegenheit
nutzten, mit den Schülern und den MgM-Leuten zu sprechen.
Auch der Fernsehjournalist W. Luck und sein Kameramann waren
vor Ort und sammelten Eindrücke und Material für
ein geplantes Schulfernseh-Projekt zur "Schulwege ohne
Minen"-Aktion.
Im Verlauf des Nachmittages gab es dann
jede Menge sehenswerter Aktionen:
Minensuchen ist (k)ein Spiel
Die Attraktion des Tages: Schüler suchen Minen (in diesem
Fall Metall-Münzen) mit einem Original-Minenräum-Metalldetektor.
Ein großer "Minenteppich" zeigt ein typisches
minenverdächtigtes afrikanisches Nachkriegsszenario mit
Straßen, Brücken Dörfern, Schulen. Daran werden
die sozio-ökonomischen Folgen vom Mineneinsatz deutlich
- und die positiven Auswirkungen von MgMs humanitären
Minenräumprojekten. Die Schüler waren begeistert
und einige zeigten sich sehr geschickt im Umgang mit dem Detektor.
Sie halfen spielerisch, Verkehrs- und Schulwege zu räumen
und wieder begehbar zu machen. Den ganzen Tag war das typische
"Huiiiiii-Huiiii" des Metalldetektors zu vernehmen
und in den Gesichtern der Nachwuchs-Minenräumer war deutlich
so etwas wie Stolz zu erkennen, wenn sie wieder eine weitere
"Mine" geortet hatten.
Die so gefundenen Münzen gehen als Minenräum-Spende
nach Afrika, wenn die Spendendose im Laufe von anderen Veranstaltungen
an anderen Schulen voll geworden ist. (Wer auch teilnehmen
und das Minen-Spiel an seiner Schule organisieren möchte,
schreibt an schulwege@mgm.org)
Bewegende Bilder aus Afrika
Ein mit starken Bilder aus den MgM-Operationen
in Afrika und Videos auf einer Großleinwand unterstützter
Vortrag zeigte den Schülern, was mit Ihren Spenden passiert
und wie Ihre Altersgenossen im minenverseuchten Angola leben
und lernen. Ein MgM-Mitarbeiter berichtete aus den humanitären
Minenräumprojekten in Afrika. Er kennt die Wirklichkeit
der afrikanischen Nachkriegsländer aus eigener Erfahrung.
Das Schicksal der Kinder und Jugendlichen dort motivieren
ihn und alle MgM-Mitarbeiter, sich mit allen Kräften
für eine bessere Zukunft der nächsten Generation
einzusetzen.
Was es bedeutet, in einem Nachkriegsland Afrikas zur Schule
zu gehen, zeigt diese Fotoreportage: Minenräumung
und Bildung
Anteil nehmen - Leben retten
Mit Ihren fantasiereichen Spendensammelaktionen zugunsten
der Humanitären Minenräumarbeit von MgM, Stiftung
Menschen gegen Minen e.V. hatten die Kölner Schüler
schon in der Realität bereits Leben gerettet und sich
für Ihre afrikanischen Altersgenossen stark gemacht.
Das verdient Respekt und Lob. MgM dankt allen Beteiligten
für Ihren beispielhaften Einsatz.
Dann wurde es feierlich: die offizielle Übergabe des
(Riesen) -Schecks zugunsten der minenfreien Schulwege in Afrika.
Die vielen Besucher und Gäste sparten nicht mit Applaus
für das tolle Engagement der Schüler. Die Pressevertreter
machten sich eifrig Notizen und ein Reporter/Kamera-Team führte
Interviews mit Schülern und MgM-Mitarbeitern.
Eine gelungene Veranstaltung! Die Kölner Schüler
planen"ihr" Hilfsprojekt zugunsten von "Schulwege
ohne Minen" auch im kommenden Jahr fort zu setzen.
Wer von Euch mehr über die Aktion der
Kölner Schüler erfahren will kann hier gleich direkt
Kontakt aufnehmen.
Irmgardis Gymnasium
Schillerstr. 98 - 102 | D-50968 Köln
Tel. 0221 373282 | Fax 0221 341396
schulleitung@irmgardis.de | www.irmgardis.de
oder schickt uns ein mail: 
zurück
|
|
 |
| |
|
 |
|
Maike ist Schülersprecherin des Irmgardis-Gymnasiums
und erklärt hier den Journalisten, warum Helfen wichtig
ist und zugleich Spaß macht.
|
|
|
EIN DOPPELT GUTES
GEFÜHL
Interview mit Maike, Schülersprecherin des Irmgardis
-Gymnasiums
(Die Fragen stellt der Rundfunk- und Fernsehjournalist Wolfgang
Luck.)
Frage:
Maike, Du könntest ja genausogut in eine Ruder AG gehen,
oder abends Fernsehen gucken. Warum hast Du Dich dafür
entschieden, im Hilfsprojekt für Menschen gegen Minen
mitzumachen?
Antwort Maike:
Ich finde gut, dass wir dabei nicht einfach nur mit einer
Spendendose losziehen: Unser Benefiz-Kulturabend ist auf der
einen Seite eine schöne Möglichkeit zu helfen, es
ist aber auch etwas Kreatives, es macht also auch richtig
Spaß. Das gibt einem gleich ein doppelt gutes Gefühl.
Frage:
Das Thema Minen ist für Euch ja erstmal weit weg. In
Deutschland gibt es keine Minen. Was war für Dich der
Anlass, Dich damit zu beschäftigen oder was hat Dich
vielleicht auch bewegt, Dich einem solchen Thema zu stellen?
Antwort Maike:
Also, das Ganze hat angefangen dadurch, dass sich eine Lehrerin
mal mit dem Thema Landminen beschäftigt hat. In einer
Projektwoche, wie sie an unserer Schule jedes Jahr stattfindet,
wurden Bilder gezeigt, da wurden Einzelschicksale dargestellt
von Menschen, die dort in den minenverseuchten Ländern
in Afrika leben. Darüber wurden also Diavorträge
und Filme gezeigt. Die haben einen teilweise schon richtig
mitgenommen. Es war relativ schonungslos gedreht, will ich
mal sagen. Man bekam jedenfalls einen sehr, sehr guten Eindruck,
wie es da zugeht. Ich glaube, das hat uns dazu veranlasst,
gerade dieser Organisation "Menschen gegen Minen"
zu helfen.
Frage:
Das Verrückte ist ja, dass ein oder zwei Minen reichen
so einen Weg zu verminen, eine komplette Schule nicht mehr
zugänglich zu machen.
Ist das eine Situation in die Du Dich reindenken kannst, wie
es Schülern z.B. in Angola oder Mosambik geht oder ist
das noch was total Fremdes für Dich?
Antwort Maike:
Es ist schwer, es ist sehr schwer, weil es einfach eine komplett
andere Welt ist. Also niemand von uns könnte sich vorstellen,
was den Schulweg versperren könnte, ausser zu spät
kommende KVB (Kölner Verkehrsverbund. d.R.) oder sowas
ähnliches. Es ist sehr schwer, aber man kann es halt
versuchen, sich das selber nahe zu bringen. Dadurch daß
man sich halt innerlich damit beschäftigt, versucht sich
da reinzuversetzen, versucht sich das vorzustellen und ich
denke dann kann es einem klar werden.
Frage:
Ist es ein gutes Gefühl zu helfen?
Antwort Maike:
Ja. Also es ist nicht so, daß man es aus Egoismus macht,
oder so. Es macht einfach tierisch Spaß, weil dieses
ganze Drumherum auch uns was gibt, will ich mal sagen. Und
dieser sehr, sehr schöne Nebeneffekt, daß wir anderen
Leuten damit helfen können, macht das Ganze natürlich
doppelt schön.
Wolfgang Luck:
Danke.
Wer von Euch mehr über die Aktion der
Kölner Schüler erfahren will kann hier gleich direkt
Kontakt aufnehmen.
Irmgardis Gymnasium
Schillerstr. 98 - 102 | D-50968 Köln
Tel. 0221 373282 | Fax 0221 341396
schulleitung@irmgardis.de | www.irmgardis.de
Mitmachen? Mitmachen!
Wer an seiner Schule auch so eine -oder eine
ähnliche - Aktion starten will, schreibt einfach an:

Wir helfen und schicken euch Unterlagen,
Materialien, Filme, Fotos und alles was man sonst noch braucht.
Das Thema ist spannend und Helfen macht Spaß!
|
|
 |
|