ROTAR MK II

Rotar MkII: das Trägerfahrzeug ist ein gepanzerter Caterpillar 428c Traktor. Vorne ist die Rotar-Siebtrommel angebracht, hinten der Vegetationsschneider.
 
 

Im Rahmen dieses Projektes muß zunächst rund um verschiedene Brücken und Gleiskörper der Limpopo-Eisenbahnlinie in der Provinz Gaza die Vegetation zurückgeschnitten werden. Anschließend müssen die dort wahrend des Bürgerkriegs gelegten Minen geräumt werden. Dieses gefährliche Szenario ist eine echte Herausforderung und der Härtetest, für die Feldtauglichkeit des ROTAR MKII.

Der ROTAR MKII ist ein Multifunktions-Arbeitspferd: neben seinen herausragenden Fähigkeiten als Minensieber und Vegetationschneider/Mulcher ist er noch einiges mehr: Bagger. Räumer, Frontlader, Kran und, und und...
Ein äusserst vielseitiges Werkzeug beim Wiederaufbau kriegsgeschädigter Infrastrukturen!

Seine Vielseitigkeit und Sicherheit, seine niedrigen Anschaffungs- und Unterhaltungskosten wiegen leicht die geringen Vorteile von teuren Spezialmaschinen auf, die nur für einen einzigen Zweck zu gebrauchen sind.

Grundsätzlich setzt der MKII auf die äusserst positiven Erfahrungen mit seinem Vorganger ROTAR MKI auf. Der Unterschied: Der MKII basiert auf einem leichteren Trägerfahrzeug (Caterpillar 428 Backhoe) und hat die oben beschriebenen Zusatzwerkzeuge.
Der ROTAR MKI ist ein stark gepanzerten Caterpillar 916 Frontlader, der speziell für die Anforderungen in risikoreichen Szenarien - inklusive Anti-Panzerminengefahr - modifiziert wurde.
Weil es aber zahlreiche minenverseuchte Gebiete in der Welt - wie z.B. Mosambik. Laos, Kombodscha etc. gibt, in den Anti-Panzerminen (mit ca. 10 Kg TNT!) weniger eine Rolle spielen als Anti-Personenminen (mit ca. 100-200 gr. TNT), war die Entwicklung dieser leichteren Version des ROTARS sinnvoll und notwendig.

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On-road: ROTAR MK II auf dem Transportanhänger. Der Zug verläßt das Camp.

 

 

 


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