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Die Zukunft Angolas: Die nächste Generation.
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Die Stiftung "Menschen gegen Minen" arbeitet in Angola in verschiedenen
Provinzen, unter anderem in Kunene. Flüchtlinge, die vor Jahren
wegen des blutigen Bürgerkriegs ihre Wohngebiete verlassen und
seitdem in Flüchtlingslagern leben mussten, kehren nun auf den
von MgM geräumten Strassen zurück in ihre Heimatstädte.
Ondjiva war eine total zerstörte Stadt. Heute
leben in ihr wieder ca. 30.000 Einwohner unter z. T. immer noch erbärmlichen
Zuständen. Auch wenn der Bürgerkrieg in dieser Region Angolas
vorüber ist, ist die Rückkehr zu "normalen" Verhältnissen
noch keinesfalls abgeschlossen. Mit kleinen Schritten geht man jedoch
weiter auf dem Weg in Richtung Frieden...
Während der Planung und Durchführung
von Entminungsprogrammen ist immer eine enge Zusammenarbeit mit den
zuständigenen Behörden notwendig. So lernt man sich kennen
-und schätzen. MgM plant nun mit Hilfe des Gouverneurs der Provinz,
Herrn Pedro Mutinde, die Erweiterung unserer Werkstätten, in denen
Kriegsmaterial zu MgM-Minenräumequipment umgebaut werden kann.
Diese Art kostensparende Konversion betreibt MgM ja schon seit Jahren
mit großem Erfolg in Namibia. Ebenso angestrebt wird der Aufbau
und die Einrichtung eines Trainingszentrums für humanitäre
Minenräumung. Auf Wunsch des Gouverneurs hatten wir das MgM-Zentrallager
mit seinen Werkstätten im Süden Angolas von Anfang an räumlich
so großzügig dimensioniert, dass wir dort in Zukunft unsere
Fachkräfte selber schulen können. Unser großes Ziel
ist, die jungen Kuanjamas so gut auszubilden, daß dort unsere
Spezialmaschinen und minenfesten Fahrzeuge aus dem Schrott des Bürgerkriegs
hergestellt werden können.Im Moment werden Werkstätten für
Metallbearbeitung, Holztechnik, Elektrotechnik und Räumlichkeiten
für Fort- und Weiterbildung hergerichtet.
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