Gute Nachrichten für MgM Förderer    
Die Liste der Dinge, die wir mit der finanziellen Unterstützung unserer Fördermitglieder in Deutschland anschaffen, zum Einsatz bringen und hier präsentieren können, ist - noch nicht einmal vollständig- aber schon erfreulich lang.

   


Gepanzerte Straßenhobel werden derzeit in Angola dringend benötigt. Das ist unser Neuer, er stammt direkt vom...
 
...Schrottplatz. Mit der Unterstützung der deutschen Förderer verwandelten wir diese "Ruine" preisgünstig in ein erstklassiges und effizientes Minenräumfahrzeug.

Wir machen den Weg frei...

Seit dem überraschenden Ende des angolanischen Bürgerkriegs im letzten Jahr sind unsere Teams stark gefordert.
Wichtigstes Ziel ist die Räumung verminter Zugangsstraßen zu Flüchtlingslagern in den Ex-UNITA-Regionen. Hierbei ist schweres gepanzertes Gerät dringend erforderlich.
Mit Mitteln aus Deutschland konnten wir diesen auf einem südafrikanischen Schrottplatz entdeckten Grader wieder instandsetzen. Inzwischen ist er im harten Dauereinsatz im Süden Angolas und hilft die Infrastruktur dieses Landes für den Frieden vorzubereiten. Wo immer das beeindruckende Gerät auftaucht - inzwischen trägt es natürlich das MgM-Logo der deutschen Stiftung Menschen gegen Minen e.V. - atmen die Menschen erleichtert auf. Sie wissen seit langem von der erfolgreichen Entminungsarbeit unserer Teams und warten ungeduldig auf die offizielle Freigabe der von uns geräumten Strassen. Der grosse Vorteil beim Einsatz dieser Strassenhobel ist die Tatsache, dass sofort nach Beendigung der Minenräumoperation Lastwagen mit bis zu 20 Tonnen den Verkehr mit Hilfs- und Handelsgütern wieder aufnehmen können. MgM hatte dieses Verfahren schon vor einigen Jahren in die Welt des humanitären Minenräumens eingeführt. Zusammen mit den manuellen Minenräumern und den MgM-Hundeteams leisten diese alten, wiederhergerichteten Maschinen hervorragende Arbeit in den hochgradig verminten Nachkriegsszenarien. Das einzige was besser ist als ein gepanzerter Grader, sind viele gepanzerte Grader...
(mehr Info zum Einsatz unserer gepanzerten Spezialfahrzeuge lesen Sie hier)
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Neue Bildersammlungen aus allen Operationen. Bewegend: Die Kinder Angolas nach dem Krieg…
 
 
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Das ist Dingo. Auf einer Geburtstagsparty in Deutschland sammelten die Gäste für einen MgM-Sprengstoffspürhund.
 
Unsere guttrainierten Hunde sind eine unverzichtbare Hilfe beim Suchen von Minen und in der Qualitätskontrolle nach der Räumung.
So viel mehr als ein Party-Gag.

Statt teurer oder wenig nützlicher Geschenke - Geld für einen MgM-Minensuchhund zu sammeln. Auf diese grandiose Idee kam jemand in Deutschland im Vorfeld einer Geburtstagsfeier. Weil diese Idee begeisterten Anklang fand, kam die stolze Summe von 2000 Euro zusammen. "Dingo" ist der passende Name für den neuen MgM-Mitarbeiter, der derzeit auf seinen Job im südlichen Afrika vorbereitet wird.

Der gute Riecher unserer Vierbeiner ist - trotz einiger Einschränkungen, die in der Natur der Tiere und den klimatischen Umgebungsbedingungen liegen können -im humanitären Minenräumen bislang durch nichts zu ersetzen.

Was für die Menschen der bittere Ernst ist, ist für die Hunde ein Spiel: das Aufspüren der typischen TNT-Ausdünstungen von Landminen wird mit einer Spiel-Auszeit belohnt. Die Hunde lieben es , wenn "ihr" Hundeführer mit Ihnen zur Belohnung für das Aufspüren einer Mine herumtollt oder mit einem Ball spielt

Neben der Aufspürung von Minen, ist die ebenso wichtige Ausweisung nicht verminter Flächen, die sogenannte Mined Area Reduction, wichtiges Einsatzgebiet der Tiere.

Wir werden über Dingo‘s Einsätze in Zukunft hier berichten.

Herzlichen Dank für die aussergewöhnliche Spende!
(mehr Info zum Einsatz unserer Minenhunde finden Sie hier)
 

 


In Deutschland viele Jahre liebevoll gepfegt, dann ausgemustert. Für einen Bruchteil des Neupreises haben wir diesen voll funktionstüchtigen Feuerlöschzug erwerben können.
 
Der Löschzug sichert unseren Umgang mit hochexplosiven Sprengstoffen ab und dient auch als Einsatzfahrzeug für die Sanitäter, hier bei der Ankunft in Windhoek, Namibia
Hier kommt die Feuerwehr

Was in Deutschland nur noch für eine Hand voll Sammler und Museen wertvoll ist, kann in unseren Operationen gleich an mehreren Stellen von enormen praktischen Wert sein. Ein kräftiger Allrad-Diesel-LKW gehört in den abgelegenen Regionen der ehemaligen Bürgerkriegsländer ganz sicher dazu. Neben seinem naheliegenden Einsatz als Feuerlöschfahrzeug dient er den MgM-Sanitätern, die bei allen unseren Minenräumoperation im Sicherheitsabstand zugegen sein müssen, als Bereitschaftsfahrzeug: für den Fall der Fälle auch zum Transport von möglichen Minenopfern. Seine Qualitäten als Wassertransporter in der regenlosen Zeit sind nicht zu unterschätzen.

Eine "afrikanische" Anekdote: Kaum war das für angolanische Verhältnisse "brandneue" prächtige Gefährt nach seiner Reise um die halbe Welt in unserem Zentral-Camp in Ondjiva angekommen, dauerte es nicht lange, bis der Chef der lokalen Feuerwehr in vollem Ornat bei unserem Operationsleiter Ken O‘Connell vorsprach. Ohne große Umschweife erklärte er dem verdutzten Ken, er sei gekommen, um ‘seinen‘ neuen Feuerlöschzug abzuholen. Erst nach langem Palaver und der glaubwürdigen Zusicherung, dass die MgM-Feuerwehr natürlich in Notfällen auch der lokalen Bevölkerung - und seinem Löschkommando - zu Hilfe eilen wird, zog der gute Mann schließlich leise grummelnd ohne sein Traumauto von dannen.

Herzlichen Dank an unsere Förderer.
 

 


Die Camps in unseren Operationen werden sorgfältig aufgerichtet und unterhalten. Der Generator lädt u.a. nachts die Akkus unserer Detektoren und Funkgeräte. Ohne ihn geht nichts.
 
Das Camp am Limpopo. In dieser Region der Welt haben alle Dinge nur eine kurze Lebensdauer. Die Zelte unserer Minenräumer müssen regelmässig ersetzt werden. Spenden aus Deutschland helfen dabei.
Camping der besonderen Art

Über Wochen und manchmal Monate leben unsere Teams am Rande der zu räumenden Minenfelder und Einsatzgebiete. Das ist nur zumutbar, wenn die Infrastruktur der Camps sorgfältig eingerichtet und aufrechterhalten wird. Strom, Wasser, Kommunikation, Lebensmittelversorgung, Sanitäre Einrichtungen, das alles muss funktionieren - eine Bedingung die unter den verschärften Bedingungen der Sub-Sahara- Zonen Afrikas nicht immer einfach zu erfüllen ist. Im Dschungel haben die Dinge einfach die Tendenz, zügig in den Prozess der Auflösung überzugehen. Unsere Operationsleiter haben den Zustand vom Camp-Equipment immer im Blick, es muss eine kontinuierliche Logistik von Ersatz- und Verschleissteilen gemanaged werden. Nicht selten hängt der gesamte Betrieb an einem scheinbar winzigen Detail. Dazu gehört die Stromversorgung per Generator. Ohne frisch aufgeladene Detektor-Akkus würde die "normale" Arbeit eines manuellen Minenräumers zum unkalkulierbaren Risiko werden

Auch die Akkus unserer Handfunkgeräte brauchen jeden Tag eine frische Ladung. Ohne Funkverbindung zwischen Einsatzleitung, Sanitätern und Räumteams muss nach den strengen Sicherheitsregeln von MgM die Operation sofort unterbrochen werden: Im Falle eines Minenunfalls kann nämlich so die Evakuierung eines Unfallopfers nicht schnell genug koordiniert werden und wertvolle Zeit ginge verloren.

Gute Zelte mit ihren dichten Moskitonetzen sind die Garantie dafür, dass unsere Männer morgens gut ausgeschlafen und konzentriert an ihren gefährlichen Arbeitsplätzen auftauchen. Die allgegenwärtige Malaria ist einer unserer Hauptfeinde.

Deshalb haben wir uns besonders über die Spende einer Hochzeitsgesellschaft in Deutschland für neue, starke Zelte gefreut. Eine tolle Idee! Herzlichen Dank.

(Aktuelle Meldungen aus unserer Operation in Mosambik finden Sie hier)
 

 


Unser Zentralcamp in Ondjiva, Angola. Hier werden u.a. große Teile unserer Fahrzeuge gewartet und in Stand gesetzt. Alle Operationen im Süden des stark verminten Landes beginnen hier.
 
Auf dem Lehrplan stehen Theorie und Praxis des Minenräumens. Auf dem Gelände des Zentrums wird unter realitätsnahen Bedingungen geprobt.
 
So sieht ein Camp einer kleinen MgM-"Mineneinsatzgruppe" aus. So leben unsere Teams für Wochen und Monate. Manchmal Jahre.
Neue Aufgaben für MgM in Angola

Sofort nach Ende des Bürgerkriegs im letzten Jahr stieg die Zahl unserer Räumaufträge und Einsätze deutlich an. Die Kapazitäten unsere Zentral-Camps im Süden Angolas mussten deutlich wachsen. Hier werden unser Fuhrpark und unsere zahlreichen Spezialmaschinen repariert und gewartet, die gesamte Ersatzteillogistik läuft hier zusammen, ein Trainingsplatz für unsere Minensuchhunde und ein Detektor-Testfeld sind neben der Verwaltung wichtige Einrichtungen. Das World FoodProgramm der Vereinten Nationen lagert hier die Lebensmittel und Hilfsgüter, die von unseren gepanzerten Konvoys zu den Flüchtlingslagern ins verminte Hinterlandtransportiert werden.

Mit Hilfe unserer Föderer in Deutschland konnten wir dringende Arbeiten im Camp angehen, die Wasserversorgung zum Beispiel ist durch einen eigenen Wasserturm wesentlich zuverlässiger geworden.

Eine Halle, die seit langem aus einem Dach auf einigen Stahlträgern bestand, ist endlich von Mauern umgeben und sieht ihrer Bestimmung als Ausbildungsstätte für die lokale Jugend zu MgM-Mechanikern schon viel hoffnungsvoller entgegen, als noch im letzten Jahr.

Auch hier gilt unser Dank unseren zahlreichen Unterstützern in Deutschland, die unsere langfristig angelegte humanitäre Aufbauarbeit mit Geld- und Sachspenden unterstützen

(Lesen Sie den Bericht über unsere Noteinsätze für das WORLD FOOD PROGRAMM)
 

 


Helfen wo man kann, mit dem was man kann...
Was uns gemeinsam am Herzen liegt

Diese Seite zeigt: Viele kleine Dinge machen das große Ganze erst funktionsfähig. Gemessen an der Größe des selbstgewählten Auftrages unserer Stiftung Menschen gegen Minen e.V. mag das Budget, das uns zur Verfügung steht, immer klein, zu klein erscheinen. Und doch erleben wir jeden Tag, wie man sich in kleinen Schritten großen Zielen nähern kann. Und wir erleben mit jeder kleinen Zuwendung, jeder privaten Spende, wie gut es sich anfühlt, in einer solidarischen Gemeinschaft mit hilfsbereiten Menschen den Hilfsbedürftigen, Bedrängten und Bedrohten dieser Welt zur Seite stehen zu können.

In diesem Licht betrachtet und mit Ihrer Unterstützung macht Minenräumen Spass...