| TRAININGSZENTRUM FÜR MINENRÄUMUNG | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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GUTE
AUSBILDUNG ALS LEBENSVERSICHERUNG Der Aufbau nationaler Kapazitäten im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe ist immer ein erstrebenswertes Ziel aller humanitären Arbeit. MgM nimmt diese Aufgabe sehr ernst. Nach jahrelangen Bemühungen ist es jetzt gelungen, das erste MgM-Trainingszentrum für Minenräumung Wirklichkeit werden zu lassen. Hier lernen jetzt die ersten 50 neuen MgM-Mitarbeiter den Umgang mit Metalldetektor und Minensuchnadel. Herausragende Bedeutung bei der Ausbildung spielen die MgM-Sicherheitsregeln, die international festgelegten Sicherheitsstandards folgen. Dazu kommen fundierte Kenntnisse der in Angola bekannten und vorkommenden Minenarten und ihrer Auslösemechanismen, das fachgerechte Entschärfen und die kontrollierte Sprengung von Minen und gefährlichen Munitionsresten. Auch der Umgang mit Funk- und GPS-Geräten wird trainiert, Ordnungsgemäßes Markieren von Funden, Regeln für den sicheren Transport und die Lagerung von Sprengstoff und, und, und... Der Themenkreis humanitäres Minenräumen ist komplex, die Ausbildung dementsprechend sorgfältig. Mehr noch als in anderen Berufen sichert eine gute Ausbildung die Zukunft eines Minenräumers... Feierliche Eröffnung Die Bedeutung des Projektes für die Region und ganz Angola wurde in den Ansprachen der Vertreter der Regional-Regierung bei den offiziellen Eröffnungsfeierlichkeiten nachdrücklich betont. Die Damen und Herren zeigten sich während eines Rundgangs durch das Trainingszentrum stark beeindruckt und dankten dem MgM-Management und den deutschen Spendern für ihr Engagement. Das angolanische Fernsehen berichtete ausführlich. Deutlich positive Nachrichten für ein Land, das sich gerade aus dem Horror eines jahrzehntelangen Bürgerkriegs auf den Weg zurück in die friedliche Völkergemeinschaft macht. Spenden aus Deutschland Herausragende Bedeutung beim Zustandekommen der Ausbildungsstätte hatte das selbstlose Engagement und die enorme Hilfsbereitschaft deutscher privater Spender, Firmen und Organisationen. Über Jahre waren die Spenden, die gesamte Einrichtung des Trainingszentrums, Möbel, Maschinen, Materialien und Werkzeuge gesammelt, wiederhergerichtet und nach Afrika verfrachtet worden. Mehrere große Schiffscontainer waren per Schiff nach Namibia gelangt und dann über die Schotterpisten nach Ondjiva transportiert worden. Nach der Fertigstellung der Gebäude konnten jetzt endlich die Container ausgeräumt werden. Aufrichtiger Dank an alle, die dieses vorbildhafte Hilfsprojekt mit möglich gemacht haben. |
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