ANGOLA

 
Für eine große Ansicht klicken Sie hier. In roten und blauen Gebieten sind MgM-Minenräumteams aktiv, grüne Gebiete zeigen zukünftige Einsatzgebiete.

Flüchtlinge im eigenen Land

Große Landstriche in Angola sind wegen Gefahr, die von abertausenden Landminen und herumliegender Munition ausgeht, für die Bevölkerung nicht zugänglich. 3,8 Millionen Angolaner (2001), fast 5% der Bevölkerung, leben als sogenannte "Internally Displaced People (IDP)".
Sie leben auch nach dem Krieg in Flüchtlingslagern oder Slums in ihrem eigenen Land und können nicht in ihre Heimatgebiete zurückkehren. Daher sind sie abhänig von internationaler Hilfe. Dies dürfte einer der wichtigsten politischen Gründe sein, warum sich der Friedensprozess in Angola als so schwierig erweist.

Klare Ziele, große Aufgaben

Unsere Hauptaufgabe in den vergangenen Jahren war - mit kleinem Budget und nur wenigen, dafür hochmotivierten Mitarbeitern - den Angolanern zu helfen, wieder zu ihren Dörfern und Feldern zurückkehren zu können. Bis heute konnten bereits 60.000 Menschen in der angolanischen Provinz Bengo dank unserer Arbeit sicher nach Hause kehren.
Aber tausende weitere Kinder, Frauen und Männer aus der Provinz Moxico warten darauf, daß MgM (zusammen mit anderen Organisationen) Straßen, Brücken und allgemeine Infrastruktur entmint und wiederherstellt.

(weiter)

Dieses Luftbild zeigt das Flüchtlingslager Boa Esperanca.30.000 Flüchtlinge lebten hier hier - zum Teil sieben Jahre lang. Als MgM die entscheidenden Straßen in der Provinz Bengo geräumt hatte, lassen sie auf der Stelle das Lagerleben hinter sich - und damit die demütigende Abhängigigkeit von Lebensmittelspenden der Vereinten Nationen.

In diesem Kapitel finden Sie weitere Informationen zu folgenden Themen:

• Flüchtlinge im eigenen Land
• Das tödliche Erbe
• Der Wettlauf mit der Regenzeit
• Das Ende der Angst

• Angola Report
• MgM-Operation in Bengo
• MgM-Operation in Cunene
• MgM-Operation in Ambriz