ANGOLA

Die Männer des MgM-Minenräumteams nehmen das Problem buchstäblich in die Hand: Diese Antipersonenmine wird niemand mehr verstümmeln oder töten.

Das Ende der Angst

Die Bevölkerung Angolas ist durch die Jahrhunderte der Sklaverei, dann durch die portugiesische koloniale Unterdrückung, und schließlich durch fast 30 Jahre Bürgerkrieg hindurch buchstäblich immer das Bauernopfer im Spiel rivalisierender Interessen geblieben und in ihrem Überlebenskampf auf unsere Hilfe angewiesen. Ein Leben in Frieden und Selbstbestimmung kann für die traumatisierte Bevölkerung erst beginnen, wenn der allgegenwärtige Minenterror ein Ende hat.
In fast allen Gebieten Angolas ist jetzt und in den nächsten Jahren humanitäre Minenräumung entweder als Nothilfe oder im Rahmen sozio-ökonomischer Wiederaufbauprogramme notwendig. MgM - und einige wenige andere international operierende Hilfsorganisationen - haben die Herausforderung angenommen, ganz einfach, weil es ein Gebot der Menschlichkeit ist, den Kindern Angolas einen Weg in eine friedliche Zukunft freizumachen. Erste Schritte sind gemacht.


In diesem Kapitel finden Sie weitere Informationen zu folgenden Themen:
• Flüchtlinge im eigenen Land
• Das tödliche Erbe
• Der Wettlauf mit der Regenzeit
• Das Ende der Angst
• Angola Report
• MgM-Operation in Bengo
• MgM-Operation in Cunene
• MgM-Operation in Ambriz