ANGOLA

Das MgM-Minenräumprojekt Ambriz

In Ambriz installierte MgM ein Trainingslager für Sprengstoffspürhunde und ihre Führer.
Die werden dort dringend benötigt, Tonnen von nichtexplodierter Munition, Minen und gefährliche Sprengfallen bedrohen dort die Bevölkerung.

HINTERGRUND

Ambriz ist eine verlassene Hafenstadt 180 Kilometer nördlich von Luanda, der Hauptstadt von Angola. Da der Hafen von strategischer Bedeutung war, wurde die gesamte Halbinsel mit Minengürteln vom Festland abgeriegelt. Die dort in großer Zahl verlegten Minen sind Panzerminen (AT), Springminen / Splittersprengminen (AG), Antipersonenminen (AP-auch Infanterie- oder Schützenminen genannt) sowie eine ganze Parade an gruseligen Sprengfallen. Die Phantasie der Minenleger, ihre Gegner möglichst heimtückisch zu zerfetzen, war dort anscheinend besonders groß. Und genauso groß ist die durchaus berechtigte Angst der vertriebenen Zivilbevölkerung, dorthin zurückzukehren.

DER STAND DER DINGE

Begannen die MgM-Projekte dort ursprünglich als Zwischenstation für das unsicher gewordene Hinterland, so wurde die Bedeutung unserer Arbeit vor Ort mit jedem Tag klarer. Seit Mitte 1999 räumten unsere Teams dort und im benachbarten Libongos mehr als 150 Kilometer Straßen und über 40 Hektar Agrarflächen. Aus dem verlassenen Ort wird gerade wieder eine blühende Markt- und Handelsstadt.


In diesem Kapitel finden Sie weitere Informationen zu folgenden Themen:

• Flüchtlinge im eigenen Land
• Das tödliche Erbe
• Der Wettlauf mit der Regenzeit
• Das Ende der Angst

• Angola Report
• MgM-Operation in Bengo
• MgM-Operation in Cunene
• MgM-Operation in Ambriz