ANGOLA |
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Angola Reportage 2002 [2]DIE POLITISCHE AUSGANGSLAGE Nicht nur die Internationale Gemeinschaft, sondern auch die Angolaner selber sind von dem plötzlichen Frieden in Angola völlig überrascht worden. Der MgM-Vorstand hat innerhalb der letzten 10 Jahre persönlich zwei erfolglose Friedensinitiativen erlebt. Diese von dem Tod des UNITA Führers Savimbi eingeläutete Phase ist jedoch völlig anders als die vorhergegangenen. Aufgrund der Erfahrungen mit den vorherigen Friedensversuchen wusste die ex-UNITA-Bevölkerung nun bereits, was zu tun ist: Man geht zu Sammelpunkten, entwaffnet sich und wartet darauf, dass Regierung und WFP Lebensmittel und Medikamente bringen. Man erwartet mit Recht, dass man registriert und wo immer möglich zügig in die angolanische Gesellschaft integriert wird. Das führt tragischerweise nun dazu, dass Menschen sich zu Tausenden in irgendwelchen Gegenden versammeln und voller Freude über den Frieden und den Tod Savimbis auf Entwaffnung und Hilfe warten. Nur warten viele bislang noch umsonst. Die Folgen einer Hungersnot für Hundertausende werden gerade weltweit in Presse und Medien behandelt. |
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